Aktuelles

Ausstellung „Hoffnung am Ende der Welt – Von Feuerland zur Osterinsel“

Ausstellung „Hoffnung am Ende der Welt – Von Feuerland zur Osterinsel“

Unter diesem Titel gibt es derzeit am Museum für Natur und Umwelt in Lübeck eine interessante Ausstellung zu sehen, an der ich wissenschaftlich beratend sowie ausführend beteiligt war.

Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Ehrung für zahlreiche Vorträge bei der Universitätsgesellschaft

Ehrung für zahlreiche Vorträge bei der Universitätsgesellschaft

Vom Präsidenten der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft, Dr. Martin Skaruppe, wurde ich im November 2021 für mehr als 100 in vielen Sektionen Schleswig-Holsteins gehaltene Vorträge mit der Ehrennadel der Gesellschaft ausgezeichnet.

Terrassenhügel Palau

In einem neuen, interdisziplinären Forschungsprojekt bin ich als einer von drei Projektleitern an der Erforschung prähistorischer Terrassenhügel auf der mikronesischen Insel Babeldaob im pazifischen Inselstaat Palau beteiligt. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. Die monumentalen, von Menschen gestalteten Terrassen sind mindestens 2000 Jahre alt. Sie prägen weite Teile der Landschaft. Bis heute ist nicht klar, wofür diese gewaltigen Terrassen geschaffen wurden. Für Gartenbau? Als Siedlungsplätze? Als Verteidigungsanlagen? Wir hoffen, diese spannenden Fragen in dem dreijährigen Projekt zu klären.

Blühende Tulpenfelder in den Niederlanden © Andreas Mieth

Einen neuen Artikel zur Heimat und Geschichte der Tulpen in der Zeitung der Universität Kiel (Unizeit Nr. 102) finden Sie hier.

Vortragstermine

Apr.
4
Fr.
Grönland – Landschaft und Leben am Rande des Eises / Eröffnungsvortrag zur Tagung Faszination Grönland an der Akademie Sankelmark - Akademiezentrum Sankelmark bei Flensburg
Apr. 4 um 19:00

Spätsommerliche Tundra am Eisfjord bei Ilulissat in Westgrönland85 % der Fläche Grönlands ist von Eis bedeckt. Doch in einem schmalen eisfreien Streifen entlang der Küsten ist eine faszinierende arktische Natur anzutreffen. Hier entfaltet sich im kurzen arktischen Sommer eine unerwartete Blütenpracht. Hier liegen die kleinen Jäger- und Fischersiedlungen mit ihren bunten Holzhäusern. Blau schimmernde Eisberge schwimmen wie bizarre Skulpturen vor der Küste. Der Vortrag führt sowohl zu den abgelegenen Siedlungen der wenig besuchten Ostküste Grönlands als auch zu den malerischen Dörfern der Westküste. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist die berühmte Diskobucht mit ihrer Fülle an Eisbergen bei bis tief in die Nacht wechselnden Lichtstimmungen.

Apr.
9
Mi.
Die Mongolei – Natur, Landschaft und Kultur eines fernen Landes - Musiksaal der VHS, Rendsburg
Apr. 9 um 19:30

Traditionelle Jurten von Nomaden in der mongolischen Steppe.Die Mongolei ist das am dünnsten besiedelte Land der Erde. Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist noch immer der Jahrtausende alten nomadischen Lebensweise verbunden. Die Begegnung mit diesen Menschen gehört zu den eindrücklichsten Reiseerlebnissen. Die Bilderreise folgt einer landschaftlich vielseitigen Route durch das riesige Land, von den üppig blühenden Waldsteppen im Norden, durch die Grassteppen entlang der Flüsse bis zu den Dünenlandschaften der Gobi. Unterwegs werden farbenprächtige Klöster, Märkte und Jurten von Nomadenfamilien besucht. Ein ewiger Begleiter auf der Reise durch die weite Steppenlandschaft ist der nicht minder weite Himmel mit seinen eindrucksvollen Wolkenbildern. Kommen Sie mit auf die Reise in ein wenig bekanntes Land!

Apr.
16
Mi.
James Cook und die europäische Entdeckung der Südsee - Baltic Sea International Campus, Eckernförde
Apr. 16 um 19:00

Auslegerboot auf der Île des PinsDie drei Weltumsegelungen von James Cook gehören zu den bahnbrechenden wissenschaftlichen Entdeckungsreisen des 18. Jahrhunderts. In geographischer, kultureller, ökologischer und nicht zuletzt nautischer Hinsicht zeigten die Reisen sensationelle Erfolge. Insbesondere Cook’s Entdeckungen in der Südsee brachten ein völlig neues Bild dieses Kulturraumes nach Europa. Neue Inseln wurden entdeckt, bis dahin unbekannte Ethnien wurden beschrieben und seltene Tier- und Pflanzenarten zum ersten und leider oft auch zum letzten Male wurden dokumentiert. Namhafte Wissenschaftler, begnadete Künstler und einflussreiche Sponsoren trugen zum Erfolg der Reisen bei. Andreas Mieth lässt die Südsee-Expeditionen Cooks in einer spannenden Erzählung und einem reich illustrierten Vortrag aufleben.

Okt.
23
Do.
Alexander von Humboldt und seine Reise nach Südamerika - Großhansdorf, Rosenhof 2
Okt. 23 um 19:30

Gemälde Alexander von HumboldtDie Reise Alexander von Humboldts nach Süd- und Mittelamerika gehört zu den wichtigsten naturwissenschaftlichen Expeditionen, die je unternommen wurden. Humboldt und sein Reisegefährte Aimé Bonpland scheuten weder Kosten noch Strapazen, um in die entlegensten und extremsten Lebensräume des südamerikanischen Kontinents vorzudringen. Auf Einbäumen über Flüsse paddelnd und zu Fuß kämpften sich die Forscher durch den tropischen Regenwald. Sie experimentierten unter Einsatz ihrer Gesundheit mit Pfeilgiften und elektrischen Fischen. Mit der Bezwingung des Chimborazo bis fast zum Gipfel stellten die beiden Forscher einen Höhenrekord im Bergsteigen auf. Alexander von Humboldts Tagebücher, Pflanzensammlungen und Reiseberichte gehören heute zu den großen Schätzen der Naturwissenschaft. In seinem reich illustrierten Vortrag lässt Andreas Mieth die wichtigsten Stationen, Erlebnisse und Erkenntnisse der südamerikanischen Reise des berühmten Naturforschers und Universalgelehrten aufleben. Nehmen Sie an dieser eindrucksvollen Reise teil!