Aktuelles
Ausstellung „Hoffnung am Ende der Welt – Von Feuerland zur Osterinsel“
Unter diesem Titel gibt es derzeit am Museum für Natur und Umwelt in Lübeck eine interessante Ausstellung zu sehen, an der ich wissenschaftlich beratend sowie ausführend beteiligt war.
Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.
- Ausstellung auf Augenhöhe: Dialog mit dem Ende der Welt
Pressebericht der TAZ vom 4. November 2023

Ehrung für zahlreiche Vorträge bei der Universitätsgesellschaft
Vom Präsidenten der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft, Dr. Martin Skaruppe, wurde ich im November 2021 für mehr als 100 in vielen Sektionen Schleswig-Holsteins gehaltene Vorträge mit der Ehrennadel der Gesellschaft ausgezeichnet.

In einem neuen, interdisziplinären Forschungsprojekt bin ich als einer von drei Projektleitern an der Erforschung prähistorischer Terrassenhügel auf der mikronesischen Insel Babeldaob im pazifischen Inselstaat Palau beteiligt. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. Die monumentalen, von Menschen gestalteten Terrassen sind mindestens 2000 Jahre alt. Sie prägen weite Teile der Landschaft. Bis heute ist nicht klar, wofür diese gewaltigen Terrassen geschaffen wurden. Für Gartenbau? Als Siedlungsplätze? Als Verteidigungsanlagen? Wir hoffen, diese spannenden Fragen in dem dreijährigen Projekt zu klären.

Einen neuen Artikel zur Heimat und Geschichte der Tulpen in der Zeitung der Universität Kiel (Unizeit Nr. 102) finden Sie hier.
Vortragstermine

Peru ist eines der landschaftlich vielfältigsten Länder Südamerikas. Mit eindrucksvollen Bildern macht Andreas Mieth die farbigen Kontraste des Landes erlebbar. Beginnend in der Hauptstadt Lima mit ihrer einzigartigen kolonialen Architektur führt die Reise entlang der Küstenwüste in den Paracas-Nationalpark und auf die vor der Küste liegenden Islas Ballestas, auf denen zigtausende Meeresvögel brüten. Immer noch viele Rätsel geben die Nasca-Linien auf, die von einer Wüstenkultur vor mehr als zweitausend Jahren geschaffen wurden und in ihrer gewaltigen Dimension nur aus der Luft wirklich erlebbar sind. Über die weiße Stadt Arequipa erreichen wir die Andenregion und beobachten am Colca-Canyon das frühmorgendliche Segeln der Andenkondore. Auf einer Höhe von 3.800 Metern über dem Meer liegt der Titicacasee-See , auf dem wir nicht nur die schwimmenden Schilfinseln der Urus besuchen und seltene endemische Wasservögel beobachten, sondern auch wenig besuchte Inseln im Zentrum des riesigen Sees erkunden. Von der faszinierenden alten Inka-Hauptstadt Cusco geht es durch das Heilige Tal der Inkas zum geschäftigen Ort Ollantaytambo, der nicht zuletzt durch die herrlich bunten Trachten seiner Marktbesucherinnen leuchtet. Natürlich fehlt auch nicht ein Besuch der weltberühmten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu mit ihrer berührenden Berg- und Wolkenkulisse. Die Reise endet schließlich im Amazonas-Tiefland, wo auf Flüssen, die sich durch ursprünglichen Regenwald winden, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Manu-Nationalparks erlebbar wird.
Die Mongolei ist das am dünnsten besiedelte Land der Erde. Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist noch immer der Jahrtausende alten nomadischen Lebensweise verbunden. Die Begegnung mit diesen Menschen gehört zu den eindrücklichsten Reiseerlebnissen. Die Bilderreise folgt einer landschaftlich vielseitigen Route durch das riesige Land, von den üppig blühenden Waldsteppen im Norden, durch die Grassteppen entlang der Flüsse bis zu den Dünenlandschaften der Gobi. Unterwegs werden farbenprächtige Klöster, Märkte und Jurten von Nomadenfamilien besucht. Ein ewiger Begleiter auf der Reise durch die weite Steppenlandschaft ist der nicht minder weite Himmel mit seinen eindrucksvollen Wolkenbildern. Kommen Sie mit auf die Reise in ein wenig bekanntes Land!
85 % der Fläche Grönlands ist von Eis bedeckt. Doch in einem schmalen eisfreien Streifen entlang der Küsten ist eine faszinierende arktische Natur anzutreffen. Hier entfaltet sich im kurzen arktischen Sommer eine unerwartete Blütenpracht. Hier liegen die kleinen Jäger- und Fischersiedlungen mit ihren bunten Holzhäusern. Blau schimmernde Eisberge schwimmen wie bizarre Skulpturen vor der Küste. Der Vortrag führt sowohl zu den abgelegenen Siedlungen der wenig besuchten Ostküste Grönlands als auch zu den malerischen Dörfern der Westküste. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist die berühmte Diskobucht mit ihrer Fülle an Eisbergen bei bis tief in die Nacht wechselnden Lichtstimmungen.
Die drei Weltumsegelungen von James Cook gehören zu den bahnbrechenden wissenschaftlichen Entdeckungsreisen des 18. Jahrhunderts. In geographischer, kultureller, ökologischer und nicht zuletzt nautischer Hinsicht zeigten die Reisen sensationelle Erfolge. Insbesondere Cook’s Entdeckungen in der Südsee brachten ein völlig neues Bild dieses Kulturraumes nach Europa. Neue Inseln wurden entdeckt, bis dahin unbekannte Ethnien wurden beschrieben und seltene Tier- und Pflanzenarten zum ersten und leider oft auch zum letzten Male wurden dokumentiert. Namhafte Wissenschaftler, begnadete Künstler und einflussreiche Sponsoren trugen zum Erfolg der Reisen bei. Andreas Mieth lässt die Südsee-Expeditionen Cooks in einer spannenden Erzählung und einem reich illustrierten Vortrag aufleben.
85 % der Fläche Grönlands ist von Eis bedeckt. Doch in einem schmalen eisfreien Streifen entlang der Küsten ist eine faszinierende arktische Natur anzutreffen. Hier entfaltet sich im kurzen arktischen Sommer eine unerwartete Blütenpracht. Hier liegen die kleinen Jäger- und Fischersiedlungen mit ihren bunten Holzhäusern. Blau schimmernde Eisberge schwimmen wie bizarre Skulpturen vor der Küste. Der Vortrag führt sowohl zu den abgelegenen Siedlungen der wenig besuchten Ostküste Grönlands als auch zu den malerischen Dörfern der Westküste. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist die berühmte Diskobucht mit ihrer Fülle an Eisbergen bei bis tief in die Nacht wechselnden Lichtstimmungen.
Schon im späten Winter sind heute Tulpensträuße für Millionen Menschen tröstende Vorboten der warmen und hellen Jahreszeit. Andreas Mieth führt sein Publikum zunächst in die eigentliche Heimat der Tulpen: in die Landschaften Kasachstans, wo im Tien-Schan-Gebirge und den angrenzenden Steppen im Frühling unzählige Wildtulpen verschiedener Arten erblühen. Er erzählt, wie die Tulpen aus ihrer Urheimat nach Europa kamen und warum Tulpenzwiebeln im Holland des 17. Jahrhunderts zum kaum bezahlbaren Luxus- und Spekulationsobjekt wurden. Am Ende des bildreichen Vortrages führt der Referent seine Gäste in die Tulpenfelder der holländischen Poldergebiete. Nur für kurze Zeit erblühen dort im späten Frühling Tulpenteppiche in allen erdenklichen Farben.
Eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt macht die Galápagos-Inseln zu einem der attraktivsten Natur-Reiseziele weltweit. Drachenähnliche Meeresleguane sonnen sich auf schwarzen Felsen. Rote Flamingos durchstreifen die Mangrovenlandschaft. Seelöwen, tropische Meeresschildkröten und Pinguine tauchen in den Küstengewässern. Im Hochland einiger Inseln begegnet man den bis zu 200 Jahre alten Riesenschildkröten und einer nicht weniger beeindruckenden Pflanzenwelt. Andreas Mieth bringt seinen Zuhörern die bizarre Schönheit des Galápagos-Archipels in seinem bilderreichen Vortrag nahe. Und er erzählt in einem spannenden Exkurs von der abenteuerlichen Robinsonade deutscher Auswanderer im letzten Jahrhundert.
